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Wenn die NZZ über MasterPlanning schreibt – und warum mich das besonders freut

  • Autorenbild: masterplanninginfo
    masterplanninginfo
  • vor 5 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Es gibt diese Momente, in denen man kurz innehält. Für mich war das der Augenblick, als ich den Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) gelesen habe. Mehrere hundert Zeilen widmet die NZZ dem MasterPlanning – einem von mir entwickelten analogen Zeitmanagement-System, das derzeit beim österreichischen Spezialisten für Kunststoffverpackungen Alpla eingeführt wird. Ein ausführlicher, differenzierter Bericht, geschrieben von Christin Severin, aufgegriffen und weiterverbreitet von Vol.at. Für mich ist das mehr als Medienresonanz. Es ist eine Referenz. Und ein starkes Signal. Denn was dort beschrieben wird, ist genau das, was ich seit Jahren in Konzernen erlebe.


Ein Unternehmer gegen den Zeitgeist


Philipp Lehner, CEO von Alpla, sagt in der NZZ einen Satz, der hängen bleibt: „Ich will künftig nur noch Führungskräfte, die einen Papierkalender nutzen.“ Für einen Industriekonzern mit 24.000 Mitarbeitenden in 46 Ländern ist das ein radikaler Schritt. Und doch ist er erstaunlich logisch. Lehner beobachtet – wie viele von uns –, dass das digitale Hamsterrad immer schneller wird: Meetings, Mails, Chats, Push-Nachrichten. Dauerstress. Kontrollverlust. Krankheit. Seine Antwort darauf ist keine weitere Software. Sondern ein handschriftlich geführter MasterPlanning-Kalender.


Was MasterPlanning wirklich ist


Der Artikel beschreibt sehr genau, worum es geht – und worum nicht. Es geht nicht um Nostalgie. Es geht nicht um Papier um des Papiers willen.

Es geht um:


  • realistische Tagesplanung

  • klare Zeitfenster für effizientes Arbeiten

  • bewusste Pausen

  • und darum, Aufgaben sichtbar und verbindlich zu machen


Im MasterPlanning-Kalender steht nicht nur, „wann“ etwas stattfindet, sondern „was“ konkret zu tun ist – mit Datum, Uhrzeit und klar definierter Aktion. Große Aufgaben werden heruntergebrochen. Unerledigtes wird bewusst übertragen. Das hat, wie eine Alpla-Führungskraft im Artikel sagt, eine „erzieherische Wirkung“. Oder anders formuliert: Man arbeitet effizienter, verlässlicher und entspannter.


Skepsis gehört dazu


Die NZZ beschönigt und verschweigt nichts – im Gegenteil. Christin Severin beschreibt auch die Skepsis in den Workshops in Aussagen wie: „Der Chef hat mich geschickt.“ Oder „Ich arbeite doch schon komplett digital.“ Das kenne ich gut. Widerstand am Anfang ist normal. Aber meine Erfahrung – und das zeigt auch der Artikel – ist eindeutig: Wer das System nutzt, sieht die Vorteile. Nicht sofort euphorisch. Aber nachhaltig.


Warum mich diese Berichte besonders freuen


Dass ein Leitmedium wie die NZZ diesem Thema so viel Raum gibt – und dass Vol.at den Artikel aufgreift, zeigt mir: Immer mehr Unternehmen spüren, dass Produktivität nicht durch mehr Tools entsteht, sondern durch bessere Führung der eigenen Zeit. MasterPlanning ist kein Trend. Es ist ein Gegenentwurf. Und einer, der einen Nerv trifft. Wenn ein internationaler Industriekonzern sagt: „Das ist wie eine Wunderrakete“ – dann ist das kein Marketing. Sondern gelebte Praxis.


Mein Fazit


Der Beitrag von Christin Severin in der NZZ zeigt, was viele längst spüren: Die digitale Dauerüberflutung ist keine Lösung für gutes Arbeiten. Immer mehr Menschen und Unternehmen suchen nach Alternativen, die Fokus, Klarheit und Verlässlichkeit zurückbringen.

Der konsequente Ansatz von Philipp Lehner bei Alpla macht deutlich, dass analoge Zeitplanung kein Rückschritt ist, sondern ein bewusster Gegenentwurf zum digitalen Dauerrauschen. Am Ende steht eine einfache, aber zentrale Frage: Bin ich der Chef oder die Chefin über meine Zeit – oder sind es andere? Mit MasterPlanning lässt sich diese Frage bewusst beantworten.



 
 
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